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Die Zukunft des SchiederSees
In den vergangenen Wochen war der SchiederSee aufgrund der Wasserpest verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit. Die geplante Umflut soll künftig für Entspannung sorgen. Die bauliche Umsetzung der SchiederSee-Umflut startet im Oktober 2009. Die komplette Maßnahme wird voraussichtlich im April 2012 beendet sein. „Die Umflut hat oberste Priorität, um künftig Schlamm- und Nährstoffeinträge zu unterbinden“, unterstreicht Landrat Heuwinkel. Die Umsetzung wird daher ohne Unterbrechungen auch über die Sommerphasen hinweg erfolgen. „Möglichen Störungen durch den Baustellenbetrieb stehen insgesamt klare Vorteile durch effizientere Bauabläufe und kürzere Bauzeiten gegenüber“.

Auch im Rahmen der Privatisierung ist Heuwinkel optimistisch: „Das im Mai in der Gesellschafterversammlung der EHZ vom Projektentwickler vorgestellte Entwicklungskonzept fand dort breite Zustimmung“. Es ist nach wie vor vorgesehen, rund 200 Ferienwohnungen auf der östlichen und westlichen Entwicklungsfläche zu errichten. Insgesamt soll die Anlage für eine Nutzung in allen Jahreszeiten ausgerichtet sein. Im östlichen Bereich soll es als besonderes Merkmal auch Wohnungen geben, die direkten Kontakt zum Wasser haben. Der holländische Investor Centraal Bouw Bedrijf (CBB) ist auf einem guten Weg, weitere Partner vertraglich in das Projekt einzubinden. Sobald sich dieses noch weiter konkretisiert hat, kann der Startschuss für die Umsetzung der bauplanungsrechtlichen Schritte fallen. „Es freut mich, dass die für Lippe und darüber hinaus bedeutende Freizeitanlage weiterhin bei allen zu überwindenden Schwierigkeiten eine positive Entwicklung nimmt“.

Finanzen
Gut angelegte Wesertal-Erlöse für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung Lippes.
So wurde mit großer Mehrheit im Kreistag die Aufteilung beschlossen:
- 40 Millionen zur Entlastung der Städte und Gemeinden
- 40 Millionen zur Entschuldung des Kreises Lippe
- 40 Millionen für Investitionen im Schulbau, Feuerwehrausbildungszentrum, Unterstützung Landschulheim Norderney
- 25 Millionen für Renovierung und Neubaumaßnahmen an unseren Kliniken
- 20 Millionen für die Stiftung Standortsicherung (die ersten 5 Jahre schon 2,2 Millionen neue Zustiftungen)
- 10 Millionen zur Haushaltsentlastung des Kreises Lippe
- und Erträge aus 30 Millionen über 6 Jahre zur Unterstützung des Landesverbandes Lippe

Und zusätzlich haben wir in den letzten 5 Jahren dafür gesorgt, dass in der Kreisverwaltung die geringsten Personal- und Sachkosten in ganz NRW entwickelt wurden. Auch befinden wir uns im günstigsten oberen Drittel, was Kreisumlage im Durchschnitt der Kreise in NRW anbelangt. Und dass, obwohl wir auf 40 Millionen nach unserem Berechnungsmodell hätten an Kreisumlage mehr nehmen können.

Wenn dieses keine solide Finanzwirtschaft ist.......


Strukturen der Verwaltung
„Die Finanzkrise wird uns alle treffen. Aus diesem Grund müssen wir alle weitere Aufgabenanalysen in unserer Verwaltung durchführen um noch effektivere Abläufe zu entwickeln und somit Sach- und Kostenressourcen wirtschaftlich einsetzen zu können. Auch die gute, interkommunale Zusammenarbeit steht für mich erst am Anfang. Zusammenarbeit ohne Verantwortung vor Ort aufzugeben muss unser Ziel sein.
Meine Devise: Die Dienstleistung vor Ort für und mit unseren Bürgerinnen und Bürgern intensivieren.“

PPP-Modelle
„Ich weiß, dass einige Menschen meine Gedanken und Vorgehensweisen bei Partnerschaftlichen Modellen wie die Zusammenarbeit von der öffentlichen Hand und privaten Partnern (ÖPP) kritisch sehen und bewerten. Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass eine Verwaltung nur das machen sollte, was sie auch vom Gesetz her machen muss und, dass sich unsere Betriebe in unsere Projekte viel mehr mit ihrem Knowhow mit einbringen können, um Ihre Leistung kostengünstig zu bieten und Arbeitsplätze zu schaffen und Steuern in Lippe zu bezahlen.“

Bildungsstandort
„Die Bildungsregion Lippe ist jetzt kein Fremdwort mehr in Deutschland. Spätestens nach dem großen Förderpreis „Lernen vor Ort“ haben wir in Berlin gehört, dass Lippe führend in der Vernetzung von Bildungseinrichtungen ist. Früherkennung, Selbstlernzentren, der Übergang von der Schule zum Beruf und unser Angebot an unseren Berufskollegs – all diese Punkte sind ein großer Erfolg für unsere Familien und den vielen jungen Menschen, die von unserem Land aus ins Leben starten. Der Standort Lippe ist als Bildungsstandort innerhalb Nordrhein-Westfalens ganz oben und befindet sich mitten in Deutschland.“

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